Globales Bevölkerungswachstum, Klimawandel, veränderte Verbraucheransprüche und der Anstieg ernährungsbedingter Erkrankungen, um nur einige Faktoren zu nennen, erfordern ein Umdenken in Bezug auf Nahrung und Ernährung: Die Ernährungssysteme müssen nachhaltig gestaltet werden. Bei der Erzeugung von Pflanzen und Tieren sind die Erhaltung von Produktionsgrundlagen wie Boden oder Wasser und das Tierwohl wichtig. Die Verarbeitung muss schonend und energieeffizient erfolgen, Restprodukte verwertet und Abfall minimiert werden. Erzeuger sollten dem gerecht werden, aber auch davon leben können. Dazu sind neue Businessmodelle nötig.  Der Verbraucher hat Anspruch auf Informationen über Herkunft und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, um bewusste Entscheidungen zu treffen, welche Lebensmittel er bzw. sie kauft. Die Macht der Märkte darf nicht dazu führen, dass die Produzenten nicht mehr davon leben können und große Teile der Erdbevölkerung unterversorgt sind.

Wissenschaft und Forschung in Berlin/Brandenburg bieten innovative Ansatzpunkte um die bestehenden Systeme zu verbessern.

Das Themenspektrum der Forschungsgruppen von FoodBerlin bezieht sich auf die gesamte Wertschöpfungskette von Lebensmitteln, zum Beispiel:

  • Produktionsgrundlagen wie Boden, Klima, Biodiversität
  • Produktionsmethoden in den Bereichen Ackerbau, Tiergesundheit und Gartenbau
  • Lebensmittelverarbeitung und -marketing
  • Lebensmittel als Faktor der Gesundheit von Mensch und Tier
  • Ernährungssicherung (inkl. Gerechtigkeitsfragen)
  • Verbraucherverhalten, Ernährungstrends

Informationen zur aktuell laufenden Forschung unserer Mitglieder finden Sie hier: